Wir sind relevant.

relevant. ist eine unabhängige Plattform für drängende Gesellschaftsfragen, die lösungsorientierten Journalismus, die Demokratie und die Stimme der Zivilgesellschaft stärkt. 

relevant. berichtet darüber, wie Menschen versuchen Probleme zu lösen, und was wir aus ihren Erfolgen oder Misserfolgen lernen können. Gemeinsam mit Journalist:innen, Wissenschaftler:innen, Expert:innen, Innovator:innen und Gestalter:innen wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die informierte demokratische Gesellschaft zu stärken.

relevant. baut ein Zuhause: Für Journalist:innen, die dafür brennen, Antworten auf drängende Gesellschaftsfragen zu finden. Für Expert:innen, die ihr Wissen teilen. Für Leser:innen, die sich an einer besseren Zukunft beteiligen wollen.

Um das, was wir vorhaben, richtig zu machen, brauchen wir Verbündete.

Bühne für gesellschaftliche Innovation

Die Geschichte hinter relevant. beginnt Anfang 2020. Das Coronavirus verbreitet sich, in der Realität und den Medien. Mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit für die Kraft von gesellschaftlichen Innovator:innen in Österreich zu schaffen und so den Blick auf Positives zu lenken, initiieren Ashoka, das Impact Hub Vienna und SENA (Social Entrepreneurship Network Austria) einen „Impact Newsroom”. Im selben Jahr erweitern Lisa Binderberger und Nina Schnider das Team, um dieser Idee Leben einzuhauchen. 

Im Zuge dieser Zusammenarbeit entwickeln sie eine gemeinsame Vision: Eine unabhängige Plattform zu schaffen, die von Lösungen berichtet und Informationen anbietet, um eine engagierte und eigenverantwortliche Gesellschaft zu fördern, die sich aktiv an einer besseren Zukunft beteiligt. 

relevant: für eine eigenverantwortliche Gesellschaft

Aus der Idee des Impact Newsrooms entsteht relevant. Die Plattform für lösungsorientierten Journalismus ist eine Einladung, uns gemeinsam mit Problemen und vor allem deren Lösungen, den Antworten auf drängende Gesellschaftsfragen zu beschäftigen. Diese Kennen zu lernen, zu hinterfragen und weiter zu verbreiten. Wir glauben, dass es für Veränderung möglichst viele kluge Köpfe braucht, die zusammenkommen und ihr Know-How einbringen.

Mehr über unseren Journalistischen Zugang

Wie es zur Gründung von relevant. kam, haben wir hier zusammengefasst. Warum wir finden, dass lösungsorientierter Journalismus relevant. ist, ist hier erklärt.

Mit Begrifflichkeiten und Definitionen ist das immer so eine Sache. Vor allem wenn man wie wir, keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Kurz zusammengefasst wurden die Begriffe Konstruktiver Journalismus und eben der lösungsorientierte Journalismus von mehreren globalen Strömungen geprägt, die angesichts einer zunehmenden Nachrichtenverweigerung, aus der Praxis des journalistischen Alltags heraus den Zugang zur journalistischen Arbeit neu formuliert haben.

Zu nennen sind hier das dänische Constructive Institute und sein Gründer Ulrik Haagrup, selber ehemals ein Nachrichtenmensch, für den der Konstruktive Journalismus „eine Antwort auf die zunehmende Boulevardisierung, Sensationsgier und Neigung zur Negativität der heutigen Nachrichtenmedien, [die] eine Ergänzung zu Breaking News und investigativem Journalismus bietet“

Beim Konstruktiven Journalismus skandinavischer Prägung geht es neben der Hinwendung des Journalismus auf Zukunftsfragen auch um das journalistische Selbstverständnis. Damit der Journalismus einen Nutzen für die Gesellschaft hat, sollen Medien einen „offenen, konstruktiven gesellschaftlichen Dialog mit möglichst breiten Teilen der Bevölkerung“ fördern. Oder wie Ellen Hinrichs in einer der spannenden Studien zur Wirksamkeit von Konstruktivem Journalismus, die uns in unserer Arbeit bestärken, weiter formuliert: “Relevanter, nuancierter und perspektivenreicher Journalismus, der faire Debatten initiieren und moderieren und über Probleme genauso wie über Lösungen berichten will – das ist Konstruktiver Journalismus.”

Für eine Erweiterung der Perspektive auf Lösungen mit Blick auf den Nutzen für den/die Einzelne/n und die Gesellschaft formuliert auch das US-amerikanische Solutions Journalist Network sein Mission Statement: “Our mission is to transform journalism so that all people have access to news that helps them envision and build a more equitable and sustainable world.” Oder wie David Bornstein, Mitbegründer des Netzwerks postuliert, “macht gut gemachter
lösungsorientierter Journalismus unsere Berichterstattung stärker und vollständiger. Er bringt wertvolle Informationen in die öffentliche Diskussion ein, zieht die Leser:innen an und fesselt sie, und er hilft, die öffentliche Debatte zu entpolarisieren.“ Beim Solutions Journalism stehen Lösungen im Vordergrund. Der lösungsorientierte Journalismus kann damit auch als kleiner Teil des Konstruktiven Ansatzes verstanden werden.

Um dem Vorwurf des Fokus auf Negatives, Drama und Polarisierung in der Medienberichterstattung zu begegnen, setzen international immer mehr Medienmacher:innen auf den Konstruktiven Journalismus oder lösungsorientierten Journalismus und richten damit den Fokus der Berichterstattung auf die Zukunft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Bemühen um Vollständigkeit, denn wie die Neurowissenschaft(l)erin und Mitbegründerin von Perspective Daily Maren Unger in ihrem Buch „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ eindrücklich beschreibt, ist die Wirklichkeit weit vielfältiger als die Medienrealität.

Der Vorwurf der Negativ-Berichterstattung wird oft mit dem Hinweis auf Objektivität „Wir schreiben ja nur, was los ist“ weggewischt, das Verkürzen von Zusammenhängen sei mangelnden Ressourcen geschuldet. Doch Veränderung ist in Sicht: Medienmenschen in vielen Ländern arbeiten daran, neue konstruktive und lösungsorientierte Formate zu entwickeln und zu verbreiten. Institute werden gegründet, Netzwerke gestärkt. Lösungsorientierter Journalismus wird relevant.

Dem lösungsorientierten Journalismus wird gerne der Vorwurf gemacht, mit feel good news, Service und Entertainment abzulenken oder zu trivialisieren. Dabei thematisiert der  lösungsorientierte Journalismus, genau wie der “klassische” Journalismus, Probleme und Krisen. Nur dass mit einem lösungsorientierten Zugang Wert darauf gelegt wird, dass die Problembeschreibung sowohl Ursachenforschung als auch die Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und Visionen umfasst. Die zentralen Fragen der Recherche sind in die Zukunft gerichtet: Wie kann es weitergehen? Wie kann es besser werden?

Tatsächlich haben wir uns mit relevant. dafür entschieden, nur über Themen zu berichten, wenn zu einem gesamtgesellschaftlichen oder sozialen Problem, das viele betrifft, eine Lösung gefunden wurde, daran gearbeitet wird oder ein Versuch gescheitert ist.

Gute Ideen finden wir auch spannend, relevante Lösungen sind einen Schritt weiter, sie wirken und haben ihre Veränderungskraft bewiesen. Um möglichst viele Perspektiven zu einem Problemfeld zu öffnen, liegt der thematische Fokus in der Pilotphase von relevant. auf Lösungen zu Themen der drei SDGs: “Gesundheit”, ”leistbare und saubere Energie” sowie “Frieden und Gerechtigkeit”. Die SDGs und warum sie für relevant. so wichtig sind, erklären wir weiter unten. 

Neben der Analyse und Einordnung von Lösungen und Lösungsansätzen in den veröffentlichten Artikeln entwickeln wir Formate, um zu polarisierenden Themen Diskursräume zu öffnen. Demokratie bedeutet für uns nicht, dass alle die gleiche Meinung haben, sondern, dass alle Meinungen gleichwertig gehört und abgewogen werden.

Eine Story ist dann relevant, wenn sie über eine Lösung für ein gesellschaftliches Problem berichtet. Beschreibt, wie diese funktioniert, wo die Grenzen liegen und warum sie vielversprechend ist. Wenn die Wirksamkeit mit qualitativen Ergebnissen belegt ist, mögliche Schwachstellen, Hindernisse, Kosten oder fehlende Daten transparent beleuchtet werden. Wenn die Story keine “Heldenverehrung” ist und nicht einen Protagonisten in den Vordergrund stellt. relevant. fragt, welche Handlungsoptionen es gibt: Für mich, in meinen Wirkungskreisen als Privatperson, als Arbeitnehmer:in, Arbeitgeber:in, Politiker:in, also in den verschiedenen Rollen, in denen ich unterwegs bin.

Lösungsorientiert heißt vor allem, dass wir berichten, wo wir als Gesellschaft mit dem Problem stehen und/oder was wir aus gescheiterten Lösungsversuchen lernen können. Welche Optionen gibt es, wer setzt sich dafür ein, und woran hängt es? 

Manchmal kann das auch ein Lösungsansatz sein, von dem wir noch nicht wissen, wie wirksam er ist oder der noch stark vom persönlichen Engagement einzelner abhängt.

Wir lesen sehr aufmerksam, wer lösungsorientierte Artikel veröffentlicht, besonders gut schreibt und zu relevant. passt. Unsere Journalist:innen sind in der Regel freiberuflich unterwegs. Wir wenden uns mit Themenvorschlägen an sie oder wir bekommen Vorschläge zu spannenden Geschichten, die wir dann gemeinsam weiterentwickeln. Wer schon bei uns veröffentlicht hat, erfährst Du hier.

Du bist freiberufliche:r Journalist:in und willst deinen lösungsorientierten Artikel publizieren? Oder kennst du eine:n spannende:n Journalist:in? Wir veröffentlichen ein breites Spektrum an journalistischen Stilen (auch visuelle!). Wenn du eine innovative Idee hast, melde dich gerne bei uns: team@relevant.news.

Für uns ist es relevant, Lösungen zu verbreiten und für den lösungsorientierten Journalismus zu werben. Als Plattform für lösungsorientierten Journalismus formuliert relevant eine Einladung, sich dieser Mission anzuschließen und richtet sich an Verbündete aus allen Bereichen: Aus Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kunst, aus NGO’s und Start-Ups und natürlich an Journalist:innen. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen entwickeln wir Programme und Workshops, die Journalist:innen ermutigen und unterstützen, stärker konstruktiv und lösungsorientiert zu arbeiten. 

Gute Inhalte wollen wir teilen und weiterverbreiten, gerne auch von anderen Medien. Ob auf unserer Webseite, wo wir in Zukunft auch übersetzte Artikel internationaler Newsrooms veröffentlichen oder in Kooperationen, wie der mit dem österreichischen Magazin für eine nachhaltige Lebenskultur LEBENSART. Der wichtigste Teil der Plattform sind natürlich die Leser:innen. Eine relevante Community, von der wir uns Feedback wünschen und die wir aktiv einladen, mitzumachen. Ob in Formaten wie „Wer hat die Lösung?“, einem OpenCall, um Lösungen zu einem brennenden Thema zu finden, in öffentlichen Redaktionskonferenzen oder Umfragen auf Social Media. Kritik, Anregung, Idee, Lust mitzumachen? Wir sind gerne für Dich erreichbar: team@relevant.news.

Es gibt zahlreiche Menschen, die sich engagieren, nach Lösungen für Probleme forschen oder solche gefunden haben. Nachdem sich viele Gruppen und Initiativen erfolgreich für positive Veränderungen einsetzen, berichten wir gerne über sie. Die Netzwerkpartner von relevant. kennen sich optimal aus, sind alle super vernetzt mit Österreichs Changemakern und wissen genau, wer an welchem Thema arbeitet.

In unserem redaktionellen Prozess fragen wir uns, wie wir drängende Themen aus möglichst vielen Perspektiven beleuchten können und recherchieren, ob es bereits Lösungsansätze gibt. 

Natürlich kommt es auch vor, dass sich Journalist:innen und Leser:innen mit einem konkreten Thema an uns wenden. Oder wir wenden uns, wie mit unseren partizipativen Formaten, direkt an die Öffentlichkeit oder bestimmte Gruppen, wie z.B Expert:innen zu einem bestimmten Thema, und fragen konkret nach Lösungsvorschlägen, die wir dann auf ihre Wirksamkeit prüfen und diskutieren.

relevant. versteht sich als Einladung an alle, gemeinsam Lösungen zu finden, zu diskutieren und weiterzuverbreiten. Wir freuen uns über Anregungen, Themenvorschläge und Kritik per Email an team@relevant.news oder gleich hier auf der Webseite. Mitmachen ist relevant!

Es gibt nicht nur zahlreiche gesellschaftliche Probleme, es gibt auch zahlreiche Lösungen – nur wird von diesen zu selten berichtet. Darum recherchiert relevant. lösungsorientiert und setzt sich dafür ein, gute Lösungen zu thematisieren, zu diskutieren und weiterzuverbreiten. Anstatt den Kopf in den sprichwörtlichen Sand zu stecken, lädt relevant. alle dazu ein, gemeinsam zu überlegen, wie es weitergehen kann. Dafür haben wir Formate entwickelt, bei denen Expert:innen die Gelegenheit haben, ihr Wissen einzubringen, Erfinder:innen, ihre Innovationen vorzustellen und natürlich ist jede:r herzlich eingeladen, uns von Lösungen zu berichten, die wir dann unter die Lupe nehmen. 

Beispiel: Ausgehend vom SDG “Gesundheit und Wohlbefinden” und der Auseinandersetzung mit zahlreichen damit verbundenen gesellschaftlichen Problemen, haben wir redaktionell entschieden, die Problemebene der psychischen Gesundheit in den Fokus zu nehmen. So haben die vergangenen Jahre der Pandemie nicht nur gezeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der psychischen Gesundheit ist. Auch wurde deutlich, dass es hier an vielen Ecken an Lösungen mangelt. Im Kontext von Lockdowns und geschlossenen Schulen rückt die psychische Gesundheit Jugendlicher mehr ins Blickfeld, wird relevant. Der Zusammenhang von Gesundheit und Wohlstand ist offensichtlich, wenn die Nachteile von Schüler:innen aus einkommensschwachen Familien in Zahlen dargestellt werden. 
Wie man Jugendliche unterstützt und ihnen zu besserer psychischer Gesundheit verhilft, zeigt die Wiener Initiative Hobbylobby, die sich an Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen richtet. Mit einem gratis Freizeitangebot können die Kinder und Jugendlichen Hobbies nachgehen, die sich ihre Eltern sonst nicht leisten könnten und nicht nur wertvolle Erfahrungen machen, sondern auch einfach Spaß haben. Zur Geschichte geht es hier.


Um das Thema psychische Gesundheit aus vielen Perspektiven zu beleuchten, recherchieren wir weiter, stellen Initiativen vor, die etwas versuchen und sammeln Lösungen.

Mit den Sustainable Development Goals, kurz SDGs, haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele für unseren Planeten festgelegt. Wie diese zu erreichen sind, wurde im gemeinsamen Plan, der “Agenda 2030”, festgelegt. Bei den SDGs geht es um die global relevanten gesellschaftlichen Themen, die 17 Ziele definieren, wann von einer Lösung der Probleme gesprochen werden kann und das Ziel erreicht ist.

Für die Strukturierung unserer redaktionellen Berichterstattung haben wir uns von den SDGs zu 17 relevanten Rubriken inspirieren lassen, die je einer Farbe zugeordnet sind.
2022 ist relevant. mit den drei Fokusthemen “Gesundheit und Wohlergehen” (Ziel Nummer 3), “bezahlbare und saubere Energie” (Ziel Nummer 7)  sowie “Friede, Gerechtigkeit und starke Institutionen” (Ziel Nummer 16) in die Prototypphase gestartet.
Da globale Probleme wie “Keine Armut” (Ziel Nummer 1) unmittelbar mit vielen anderen – “kein Hunger” (Ziel Nummer 2), sauberes Wasser (Ziel Nummer 6)… zusammenhängen, sind Artikel oft mehreren SDGs zugeordnet. Wer mehr hierzu erfahren möchte, dem sei “A Guide to SDG Interactions: from Science to Implementation”, (veröffentlicht vom International Science Council), empfohlen, in dem die Zusammenhänge der einzelnen Problemfelder analysiert und aufgezeigt werden.

Zu den SDGs, formuliert von den Vereinten Nationen, gibt es zahlreiche staatliche Informationsseiten, zu denen wir im Text oben  auch verlinkt haben. Dort sind sowohl die Formulierungen der Ziele, als auch der Fortschritt bei der Erreichung und Dokumentation von Projekten online abrufbar. Und es findet sich hier z.B. die SDG-watch Seite für Österreich, auf der auch Veranstaltungen angekündigt werden.

Wir und auch unsere Leser:innen wünschen sich einen sensiblen und inklusiven Umgang mit Sprache – gleichzeitig wird Gendern oft als Geschmackssache empfunden und auch so diskutiert. Oft verwenden wir – wie eben gerade – den Doppelpunkt, achten dabei aber auch darauf, den Lesefluss harmonisch zu gestalten. Unlängst haben wir dann in einer Studie erfahren, dass die Verwendung des Asterix oder Gendersterns * als inklusiver empfunden wird. Über die Qualität von Texten entscheidet die Art und Weise, in welchem Stil geschrieben und wie formuliert wird, ganz unabhängig von der gewählten Gender-Lösung. 

Für uns ist es relevant, den Dialog zu fördern, und das gelingt besser, wenn sich alle angesprochen fühlen. Da wir glauben, dass die Sache mit dem Gendern noch optimiert werden kann, sind wir nicht nur offen für Feedback, Anregungen und Kritik, sondern erlauben uns auch einen gewissen Spielraum. So kann es sein, dass wir manchmal auch Leser und Leserinnen schreiben, und auch dann richten wir uns an euch alle, liebe Lesende.

Natürlich leben wir alle am liebsten von Luft und Liebe. Zumindest könnte man das meinen, wenn wir uns anschauen, was Journalist:innen so verdienen. Lösungsorientierter Journalismus braucht Zeit und Raum für Tiefe – und das kostet Geld. Umso mehr setzen wir uns dafür ein, relevant. auf sichere finanzielle Beine zu stellen. Eine faire Bezahlung ist relevant. An der Schnittstelle von wirtschaftlichem Überleben, redaktioneller Tiefe und Unabhängigkeit werden wir uns immer wieder erneut fragen müssen, wo es Kompromisse braucht. Inhaltlich auf keinen Fall.

Zur Sicherung unseres langfristigen Bestehens testen wir nachhaltige Business Modelle, reichen Förderungen ein, bieten Werbeplätze (Sponsoring) für Unternehmen mit positiver gesellschaftlicher Wirkung, fundraisen und gehen bezahlte Kooperationen ein. Aber immer so, dass jede:r nachvollziehen kann, wer mit uns zusammenarbeitet und die Idee von relevant. unterstützenswert und wichtig findet. Wie die Porticus Stiftung , die relevant. mit dem Bekenntnis zum lösungsorientierten Journalismus und einem einladenden, partizipativen Ansatz überzeugen konnte, die Prototyp Phase zu finanzieren.

Weil uns Transparenz wichtig ist, veröffentlichen wir bald alle Einnahmen von relevant. im Transparenzbereich. Hier legen wir offen, von wem wir Geld erhalten und wofür wir es verwenden. Privatpersonen steht es frei, anonym zu spenden. Veröffentlicht wird dann nur der Betrag. Bei Spenden von Unternehmen, Stiftungen sowie unseren Einnahmen aus öffentlichen Förderungen geben wir sowohl Herkunft als auch Summe an. Kooperationen und Partnerschaften legen wir ebenso offen. 
Bis zur Veröffentlichung im eigenen Transparenzbereich, kannst du hier erfahren, mit wem wir zusammenarbeiten.

relevant. ist ein gemeinnütziger Verein. Eine faire Bezahlung für das Team und unsere Freelance Journalist:innen ist uns wichtig. Außerdem wollen wir die (finanzielle) Zukunft von relevant. nachhaltig sichern. Die relevant. Redaktion und unsere Community sollen wachsen, der Plattform-Gedanke zum Leben erweckt werden. Dafür brauchen wir Menschen, die mit uns eine finanzielle Basis aufbauen. Der Großteil des Geldes fließt in Personalkosten und somit direkt in unsere journalistische Arbeit. Um mit sachlichen und objektiven Informationen dazu beizutragen, Antworten auf drängende Gesellschaftsfragen zu finden, berichten wir darüber, wie Menschen versuchen, Probleme zu lösen und was wir aus ihren Erfolgen und Misserfolgen lernen können. Lösungsorientierte Recherchen sind zeitintensiv, die Texte länger – und das kostet Geld. Damit sich Lösungen für drängende Gesellschaftsfragen besser herumsprechen, bleiben unsere Inhalte kostenlos. Mit deiner freien Spende kannst du Journalismus für die Welt von morgen unterstützen.

Um mit relevant auf dem Laufenden zu bleiben, abonniere unseren Newsletter, teile unsere Artikel mit deinem Freundes- und Bekanntenkreis, sei auf unseren Social-Media-Plattformen aktiv (like-share-comment), schreibe über lösungsorientierten Journalismus in Foren, unterstütze uns mit einer Spende, gib uns Feedback – rede mit und über uns.
Bist Du Journalist:in und möchtest einen Artikel für uns schreiben, dann melde Dich gerne hier oder per Email an: team@relevant.news.

Nein, und das wird sich in naher Zukunft auch nicht ändern. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist eine Spende in Österreich nur dann absetzbar, wenn die Organisation spendenbegünstigt ist. Daher sind Spenden an uns nicht steuerlich absetzbar.

Kontaktiere uns gerne per Email an: team@relevant.news.

relevant. ist ein Onlinemedium, auch wenn das zum Beispiel bei der Medienförderung in Österreich Nachteile bringt, denn für Onlinemedien gibt es kaum Mittel. Da wir ja mehr sein wollen, als ein Medium – nämlich eine Plattform, passt die digitale Erscheinungsweise gut zu uns und es ist möglich, lösungsorientierte Inhalte gratis zur Verfügung zu stellen. Was auch in Zukunft so bleiben wird. Das heißt nicht, dass wir Print nicht mögen – ganz im Gegenteil, aber wenn wir ehrlich sind, lesen wir auch viel und gerne online.

Hast du dich gewundert, warum beim Besuch unserer Website kein cookie banner aufgepoppt ist? Das liegt daran, dass wir, auch was den Datenschutz angeht, dabei sind, Lösungen zu finden. Dabei haben wir den Anspruch, soweit es geht, der Datenschutz-Grundverordnung zu entsprechen, und achten z.B darauf, alternative Tools zu verwenden – als Alternative zu Google Analytics, testen wir gerade Plausible Analytics, das als Open Source Version bis jetzt super funktioniert. Bei der Speicherung von Daten bevorzugen wir Lösungen in Europa. Da in diesem Bereich viel Luft nach oben ist, freuen wir uns auch hier über Input aus der Community.

Wer ist relevant?

Lisa Binderberger

Co-Founder

ist seit über 10 Jahren Social Media Marketer und Geschäftsführerin der Kreativagentur Boom Creative Lab. Als FH Dozentin, Keynote Speakerin und engagierte Unternehmerin ist sie für ihr Leben gerne Umsetzerin.

Nina Schnider

Co-Founder

ist langjährige Projekt-, Kommunikations- und Kampagnenmanagerin. Sie ist Mitbegründerin von Demokratie21, sowie Österreich entscheidet. Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam an konstruktiven Lösungen zu arbeiten, beflügelt sie.

Indra Jäger

Project Manager

arbeitet nach ihrem Publizistikstudium und der Gründung des Kunst- und Kulturvereins „im ersten“ als Produktionsleiterin im Kulturbereich. Dabei hat sie eine Vorliebe für multidisziplinäre, diskursive Formate, die Kommunikationsräume öffnen.

Christiane Mähr

Journalistin

ist Zukunftskommunikatorin im Team der Future Design Akademie, selbstständige Unternehmensberaterin, freie Journalistin und Chefredakteurin sowie Mit-Gründerin von Zukunft Neu Denken – der Plattform für verantwortungsvolle und mutige Zukunftslobbyisten.

Stefanie Ruep

Journalistin

ist seit 2010 Salzburg-Korrespondentin der Tageszeitung Der Standard. Studium der Kommunikationswissenschaft an der Uni Salzburg, Absolventin des Österreichischen Journalisten-Kollegs. Als Lektorin am Universitätslehrgang für Sportjournalismus und Leiterin einer Lehrredaktion beim Freien Fernsehen Salzburg FS1 engagiert sich die Journalistin in der Ausbildung.

Teseo la Marca

Journalist

ist in einem Südtiroler Bergdorf mit viel Idylle und Gülle aufgewachsen. Er treibt sich mittlerweile lieber in der Welt herum, aber noch immer am liebsten in Bergdörfern, ob im Kaukasus, auf dem Balkan oder im Iran. Den Journalismus sieht er als willkommene Gelegenheit, dieses Vagabundentum und seine Neugier auf andere oder innovative Lebensweisen
zu finanzieren.

Ben Gratzl

Media Creator

ist im Maturajahrgang einer medienHAK und arbeitet nebenberuflich als Social Media Content Creator und Web Developer. Er ist Gründer des Radiosenders Retro Spirit FM und Mitbegründer des Sparportals Maximal Sparen. Seine IT-Kenntnisse nutzt er u.a. auch dafür, um andere Jugendliche weiterzubilden.

Tim Wikkerink

Illustrator

ist mit einer Liebe zur Kunst, zum Film und Design aufgewachsen und hat im Grafik Design etwas gefunden, das alle Leidenschaften beinhaltet. Mit einer Faszination für den analogen Druck und Illustrationen versucht er stets neue Lösungen für ein einzigartiges Design zu finden. 

Laura Anninger

Journalistin

ist freie Journalistin. Sie arbeitet zu den Themengebieten Umweltschutz, Klimakrise, Biodiversitätskrise und Landwirtschaft mit dem Ziel, Fehlentwicklungen und Lösungen aufzuzeigen. Laura Anninger lebt und studiert Geographie in Salzburg.

Lukas Bayer

Journalist

ist freier Klimajournalist und studiert einen Umwelt- und Wirtschaftsmaster an der Karl-Franzens Universität Graz. Er leitet das Online-Medium klimareporter.in und ist im Vorstand des Netzwerk Klimajournalismus Österreich.

Christina Krakovsky

Journalistin

arbeitet derzeit am Institute for Comparative Media and Communication Studies (Österreichische Akademie der Wissenschaften / Universität Klagenfurt) als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Zudem ist sie seit 2012 als Journalistin im Geschichtsfeuilleton Zeitreisen der “Wiener Zeitung“ tätig.

Lisa Eiersebner

Illustratorin & Fotografin

liebt alles was mit Kreativität zu tun hat. Schon im Kindesalter beobachtete sie das Geschehen in der Welt und hielt es mit Fotos fest. Heute ist sie als freie Fotografin, Grafikdesignerin und Illustratorin tätig und verbindet diese Leidenschaft mit den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Achtsamkeit. 

Du bist relevant. Wenn du Teil der relevant. Community werden willst, melde dich gerne bei uns!
team@relevant.news

Unsere Partner sind relevant.

Gemeinsam stärken wir die Stimme der Zivilgesellschaft 

Zusammen mit Akteur:innen der österreichischen Zivilgesellschaft bauen wir ein unabhängiges online Medium für drängende Gesellschaftsfragen auf, der lösungsorientierten Journalismus, Demokratie und die Stimme der Zivilgesellschaft stärkt.

Netzwerkpartner

Funding Partner

Kooperationspartner

Mit der Vision nachhaltig.gut.leben. berichtet der Lebensart Verlag bereits seit 2005 mit dem Fokus auf eine zukunftsfähige Lebensweise. Mit einem lösungsorientierten Ansatz werden Kreative Lösungen zu Zukunftsfragen vorgestellt und Hintergrundinformationen vermittelt, auf deren Basis Leserinnen Entscheidungen besser treffen können. „Vor allem zeigen wir Lösungsansätze von kreativen Menschen, wie ein gutes Leben aussehen kann und erzählen Geschichten, die inspirieren und zu eigenem Handeln anregen.“

Sehr gerne veröffentlichen und teilen wir im Rahmen unserer Kooperation diese Geschichten und freuen uns über den inspirierenden Austausch und die Zusammenarbeit.

Unsere ProBono Partner

Zu den vielen Aktivitäten der international erfolgreichen Wiener Agentur Zündel Branding gehört es auch, ihre Erfahrung ab und an dem vielgerühmten guten Zweck zu widmen. Bei Zündel heisst das Marken-Entwicklungshilfe und bedeutet mit viel Elan, Expertise und Kreativität Marken für sozial und gesellschaftlich wichtige Initiativen zu entwickeln ohne dafür bezahlt zu werden. Dass relevant. so gut ausschaut/auftritt, haben wir der Professionalität und Sensibilität zu verdanken, mit der es Zündel Branding gelungen ist, eine Idee und Haltung visuell zu transportieren.

Wir sind Fellows im Media Innovation Lab der Wiener Zeitung Mediengruppe.